Häufig gestellte Fragen zur Antragstellung

AUSFÜLLHILFE ANTRAGSFORMULAR

Was soll ich als Nachweis über die KSK-Mitgliedschaft hochladen?

Den aktuellen Jahresbescheid über die Rentenversicherung (2019; falls dieser noch nicht vorliegt den für 2018; erlaubte Formate: PDF, jpg oder jpeg)

Ich bin noch nicht in der KSK und habe dies angekreuzt. Muss ich das Datum meines Studienabschlusses nachweisen?

Bitte nennen Sie Ihren Studienabschluss mit Studienfach, Hochschule und Datum in den Angaben zum Vorhaben und Antragsteller*in.

Was kann ich bei Sparte eintragen?

Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Musik, Literatur, Film, Fotografie, Kinder- und Jugendkultur, kulturelle Bildung, interdisziplinär.

Was ist mit Format gemeint?

Die geplante Präsentationsform, sei es: Website, Podcast, Streaming, Hörspiel, Online-Kurs, Aufnahme, gedruckte Form, Recherche-Report, Werk-Archiv, Erfahrungsbericht o. ä.

Was bedeutet Laufzeit?

Die Zeit, die Sie für die im Antrag umschriebene Arbeit an Ihrem Vorhaben einplanen.

Wie ausführlich soll ich mein Vorhaben beschreiben?

Bitte stellen Sie Ihr Vorhaben sowie relevante Informationen zu Ihrem künstlerischen Schaffen und ggf. anderen Projektbeteiligten knapp und präzise dar (max. 1.500 Zeichen).

Sind Arbeitsproben erforderlich?

Arbeitsproben sind nicht verpflichtend. Sie haben aber die Möglichkeit, für Arbeitsproben einen Link einzutragen und/oder eine max. 5 MB große PDF-Datei hochzuladen.

Welche Informationen soll ich unter dem Punkt »persönliche finanzielle Situation« angeben?

Bitte legen Sie präzise und knapp (max. 600 Zeichen) dar:

  • welche geplanten Einnahmen durch Ihre künstlerische Tätigkeit Ihnen in den Monaten März und April ausgefallen sind bzw. ausfallen werden. Die Angaben sollten plausibel und nachprüfbar (z. B. durch Nennung der Projekte oder Auftraggeber*innen) sein. Schriftliche Belege müssen nicht mit eingereicht werden.
  • ggf. auch den Ausfall von Einnahmen aus nicht-künstlerischen Tätigkeiten
  • wenn es weitere Faktoren gibt, die sich nachteilig auf Ihre persönliche finanzielle Situation auswirken.
  • ob Sie Unterstützung wie z. B. Grundsicherung oder Soforthilfe bei der Freien und Hansestadt Hamburg oder durch Hilfsfonds anderer Stiftungen/Initiativen beantragt und bewilligt bekommen haben.

Was sind Personalkosten? Was gilt als Sachkosten? Was ist bei der Erläuterung anzugeben?

  • Personalkosten sind die Honorierung Ihrer Arbeit oder der Arbeit von anderen am Vorhaben Beteiligten. Die Förderung durch den Hilfsfonds ist schwerpunktmäßig für Personalkosten gedacht. Der prozentuale Anteil der Personalkosten an der Antragssumme sollte daher ggü. den Sachkosten überwiegen.
  • Als Sachkosten gelten z. B. Materialkosten oder Herstellungskosten.
  • Bei der Erläuterung schlüsseln Sie bitte die Kosten auf (bei den Personalkosten z. B. durch Angabe der Person, der Tätigkeit, der Arbeitszeit und des Honorars; für Empfehlungen zur Berechnung von Honoraren s. u.).

 

WER KANN SICH BEWERBEN?

Wir arbeiten mit mehreren Künstler*innen an einem Projekt. Kann sich jeder von uns einzeln bewerben?

Ja. Da die Förderung vor allem für die Honorierung der eigenen Arbeit gedacht ist, empfehlen wir bei entsprechendem finanziellen Bedarf eine jeweils einzelne Bewerbung. Weisen Sie gerne darauf hin, dass sich mehrere Beteiligte bewerben. Da die Anträge einzeln geprüft und auch nach der persönlichen finanziellen Situation der Antragstellenden beschieden werden, ist allerdings nicht garantiert, dass alle Anträge positiv beschieden werden.

Kann ich mich mit mehreren Projekten bewerben?

Nein, pro Person ist nur ein Antrag möglich.

Können wir den Antrag als Gruppe stellen und 2.500 Euro pro Kopf beantragen?

Nein, es sind nur Anträge von Einzelpersonen möglich.

Ich möchte an meinem Projekt andere Künstler*innen beteiligen. Kann ich ihnen ein Honorar zahlen?

Ja, wenn es Ihre finanzielle Situation zulässt, können Sie Honorare an andere Künstler*innen zahlen und dies in Ihrem Kostenplan entsprechend angeben.

Ich arbeite schwerpunktmäßig in Hamburg, habe aber meinen Wohnsitz nicht in Hamburg. Kann ich mich bewerben?

Grundsätzlich richtet sich die Förderung an Künstler*innen, die in Hamburg leben. Wenn Sie im Einzugsgebiet von Hamburg wohnen und/oder nachweisbar schwerpunktmäßig in Hamburg arbeiten, legen Sie das bei den Angaben zur*m Antragsteller*in nachvollziehbar dar.

Ich lebe in Hamburg, arbeite aber größtenteils in einer anderen Stadt. Kann ich mich bewerben?

Ja, wenn Sie Ihren Wohnsitz in Hamburg haben.

Ich befinde mich in der Ausbildung. Kann ich mich bewerben?

Leider nein.

Ich habe gerade erst meinen Abschluss gemacht und bin daher noch nicht in der KSK gemeldet. Kann ich mich bewerben?

Ja, wenn Ihr Abschluss nicht länger als 2 Jahre zurückliegt. Bitte geben Sie das im Antragsformular unter den Angaben zu Vorhaben/Antragsteller*in entsprechend an.

 

FRAGEN ZU KOSTENPLAN/FINANZIERUNG

Wie honoriere ich meine Arbeit angemessen?

Eine gute Orientierung bieten die Empfehlungen der unterschiedlichen Dachverbände. Die angegebenen Tages- oder Wochensätze können zum einen für alle künstlerischen Sparten und zum anderen sowohl für die künstlerische als auch für die organisatorische Arbeit als Anhaltspunkt dienen. Beispielhaft genannt seien:

Können sämtliche in meinem Antrag angegebenen Kosten für die Honorierung meiner eigenen Arbeit sein?

Ja. Wir möchten Künstler*innen ermöglichen weiterzuarbeiten, ihre Arbeit sichtbar zu machen und dafür auch entsprechend bezahlt zu werden.

Habe ich eine größere Chance auf Förderung, wenn ich mich auf eine kleinere Summe bewerbe?

Nein. Bitte beantragen Sie die Summe, die Sie benötigen, und honorieren Sie Ihre Arbeit.

Ich habe Soforthilfe für Solo-Selbstständige bei der Freien und Hansestadt Hamburg bzw. die Unterstützung von anderen Stiftungen/Initiativen beantragt/zugesagt bekommen. Ist das ein Ausschlusskriterium für die Förderung durch den Hilfsfonds?

Nein. Wir ermuntern ausdrücklich alle Künstler*innen, sich dort und ggf. an anderen Stellen zu bewerben. Die Förderung durch den Hilfsfonds ist ergänzend gedacht und als Honorierung Ihrer Arbeit an einem Vorhaben vorgesehen. Die Angaben über weitere Förderungen helfen uns dabei, einen Eindruck der Gesamtsituation zu bekommen.

Ich möchte an meinem Projekt andere Künstler*innen beteiligen. Kann ich ihnen ein Honorar zahlen?

Ja, wenn es Ihre finanzielle Situation zulässt, können Sie Honorare an andere Künstler*innen zahlen und dies in Ihrem Kostenplan entsprechend angeben.

Für die Umsetzung meines Projekts muss ich Dienstleistungen z. B. für die Erstellung einer Website in Anspruch nehmen. Ist es möglich, diesen von der Förderung zu zahlen?

Ja, wenn es Ihre finanzielle Situation zulässt, können Sie Honorare an Dienstleister*innen zahlen und dies in Ihrem Kostenplan entsprechend angeben.

Kann ich Kosten angeben, die ausdrücklich nicht jetzt, sondern erst entstehen, wenn die aktuellen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie vorüber sind?

Nein. Die Förderung gilt für Kosten, die in dieser Übergangszeit entstehen.

Die Aufführung/Ausstellung meines Projekts wurde aufgrund der aktuellen Situation abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Dadurch werden neue Kosten entstehen, z. B. für die Wiederaufnahme von Proben und Aufführungsgagen. Kann ich dafür Unterstützung beantragen?

Nein, diese erste Förderrunde gilt für Kosten, die in der Übergangszeit entstehen. Alle beteiligten Stiftungen haben die Problematik von neu entstehenden Kosten durch zeitliche Verschiebungen von Projekten im Blick und haben vor, auch hier zu unterstützen. Ob dies über den Hilfsfonds oder individuell geschieht, wird rechtzeitig kommuniziert. Sprechen Sie die Stiftung(en), von denen Sie gefördert wurden, gerne direkt an, sofern Sie nicht ohnehin schon im Gespräch sind. 

 

FÖRDERENTSCHEIDUNG

Ist das Eingangsdatum meines Antrags ausschlaggebend für die Förderentscheidung?

Nein.

Wie und nach welchen Kriterien werden die Anträge bewertet?

Die Anträge werden von Mitarbeiter*innen der Hamburgischen Kulturstiftung, der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., der Claussen-Simon-Stiftung, der Körber-Stiftung und der Rudolf Augstein Stiftung gesichtet und bewertet. Entscheidungskriterien sind:

  • Vollständigkeit des Antrags
  • Stimmigkeit der Projektskizze und des Kostenplans
  • aktuelle persönliche finanzielle Situation.

Wann bekomme ich eine Antwort und ggf. die Fördersumme?

Wir werden versuchen, die Anträge so schnell wie möglich zu bearbeiten, können das Antragsaufkommen allerdings noch nicht abschätzen. Wir streben an, innerhalb von 1 bis 2 Wochen nach Fristende eine Antwort zu geben und zahlen den Förderbetrag anschließend direkt aus. Die Antwort erfolgt per E-Mail.

Wird es eine weitere Förderrunde geben?

In dieser ersten Förderrunde wird zunächst eine Gesamtsumme in Höhe von 300.000 Euro ausgeschüttet. Es wird auf jeden Fall eine weitere Förderrunde geben. Wie diese konzipiert sein wird, steht noch nicht fest. Wir werden nach dieser ersten Förderrunde die Bedarfe analysieren. Anhand der Ergebnisse und unter Einbeziehung der Entwicklung der Corona-Pandemie werden wir ggf. Anpassungen bei der Förderung vornehmen, um die Künstler*innen in Hamburg und ihre Arbeit bestmöglich zu unterstützen.

Wie soll ich meine Arbeit dokumentieren?

Bei einer Förderzusage werden wir Sie um einen kurzen formlosen Bericht per E-Mail bitten, in dem Sie das Ergebnis oder den Stand Ihres Vorhabens beschreiben, uns von Ihren Erfahrungen in dieser Zeit berichten und die Verwendung der Mittel darlegen. Dieser Bericht hilft uns dabei, Bedarfe für mögliche weitere Förderungen auszuwerten.