Häufig gestellte Fragen zur Antragstellung

Informationen zum*r Antragsteller*in/Wer kann sich bewerben?

Wir arbeiten mit mehreren Künstler*innen an einem Projekt. Sollen wir uns einzeln oder gemeinsam bewerben?

Künstler*innen, die gemeinsam an einem Vorhaben arbeiten, können sich ausschließlich gemeinsam für eine Fördersumme bis max. 4.000 Euro bewerben. Mehrere einzelne Bewerbungen für ein gemeinsames Projekt sind (anders als in der ersten Förderrunde) nicht möglich und werden nicht gewertet.

Wir sind eine Gruppe. Wen tragen wir als Antragsteller*in ein?

Bitte entscheiden Sie sich beim Eintragen der Kontaktdaten und der Kontonummer für eine*n Ansprechpartner*in für das Vorhaben. Die Namen sowie Informationen zur hauptberuflichen künstlerischen Tätigkeit der weiteren Gruppenmitglieder tragen Sie bitte im Feld »Kurzbeschreibung der*s Antragsteller*in und ggf. Projektbeteiligten (max. 1.000 Zeichen)« ein.

Wir haben uns für das Projekt als GbR organisiert. Können wir uns trotzdem bewerben?

Ja, auch als GbR organisierte Künstler*innen können sich als Gruppe bewerben.

Was gilt als Nachweis über die KSK-Mitgliedschaft?

Der Jahresbescheid über die Rentenversicherung 2019 oder eine Bestätigung über die KSK-Mitgliedschaft 2020 (erlaubte Formate: PDF, jpg oder jpeg). Bei Gruppen fassen Sie die einzelnen Nachweise bitte zu einem Dokument zusammen.

Ich bin/wir sind nicht in der KSK, aber dennoch im Hauptberuf freiberuflich künstlerisch tätig. Wie gebe ich das an?

Bitte legen Sie im Feld »Kurzbeschreibung der*s Antragsteller*in und ggf. Projektbeteiligten (max. 1.000 Zeichen) dar, warum Sie nicht in der KSK gemeldet sind und dass Sie im Hauptberuf freiberuflich künstlerisch tätig sind.

Ich befinde mich noch im Studium. Kann ich mich bewerben?

Nein, Studierende können sich leider nicht bewerben. Eine Ausnahme bilden freischaffende hauptberufliche Künstler*innen, die einen weiterführenden künstlerischen Studiengang absolvieren.

Ich habe gerade erst meinen Abschluss gemacht und bin daher noch nicht in der KSK gemeldet. Kann ich mich bewerben?

Ja, wenn Ihr Abschluss nicht länger als 2 Jahre zurückliegt. Bitte geben Sie das im Antragsformular unter den Angaben zu Antragsteller*in und Projektbeteiligten entsprechend an.

Ich arbeite schwerpunktmäßig in Hamburg, habe aber meinen Wohnsitz nicht in Hamburg. Kann ich mich bewerben?

Grundsätzlich richtet sich die Förderung an Künstler*innen, die in Hamburg leben. Wenn Sie im Einzugsgebiet von Hamburg wohnen und/oder nachweisbar schwerpunktmäßig in Hamburg arbeiten, legen Sie das bei den Angaben zur*m Antragsteller*in nachvollziehbar dar.

Ich wurde in der ersten Runde des Hilfsfonds »Kunst kennt keinen Shutdown« bereits gefördert. Kann ich mich noch einmal bewerben?

Nein. Um möglichst vielen Künstler*innen eine Förderung zu ermöglichen, ist ein weiterer Antrag (auch mit einem anderen Projekt) nicht möglich.

Ich habe in der ersten Runde des Hilfsfonds »Kunst kennt keinen Shutdown« eine Absage erhalten. Kann ich mich mit dem gleichen Projekt noch einmal bewerben?

Ja, Sie können sich mit dem gleichen Projekt noch einmal bewerben.

Welche Informationen soll ich/sollen wir unter dem Punkt »persönliche finanzielle Situation« angeben?

Bitte legen Sie präzise und knapp (max. 1.000) für alle Projektbeteiligten dar:

  • welche geplanten Einnahmen durch Ihre künstlerische Tätigkeit Ihnen in den Monaten März bis Juli ausgefallen sind bzw. ausfallen werden. Die Angaben sollten plausibel und nachprüfbar (mit Nennung der Projekte, Termine und ausgefallenen Einnahmen in Beträgen) sein. Schriftliche Belege müssen nicht mit eingereicht werden.
  • wenn es weitere Faktoren gibt, die sich nachteilig auf Ihre persönliche finanzielle Situation auswirken. Es hilft uns sehr, wenn Sie Faktoren wie die folgenden angeben: o Kita- bzw. schulpflichtige Kinder o Alleinerziehend o Risikogruppe o Weitere Faktoren, die sich erschwerend auf die Ausübung Ihrer beruflichen Tätigkeit auswirken
  • ob Sie öffentliche Mittel wie z. B. Grundsicherung oder Soforthilfe bei der Freien und Hansestadt Hamburg oder die Unterstützung durch Hilfsfonds anderer Stiftungen/Initiativen beantragt und bewilligt bekommen haben. (Anderweitige Förderungen wirken sich nicht nachteilig auf die Bewertung aus. Die Angaben helfen uns dabei, ein Bild der Gesamtsituation zu bekommen.)

Inhaltliche Angaben zum Vorhaben

Was kann ich bei Sparte eintragen?

Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Musik, Literatur, Film, Fotografie, Kinder- und Jugendkultur, kulturelle Bildung, interdisziplinär.

Was ist mit Format gemeint?

Die geplante Präsentationsform, sei es: Website, Podcast, Streaming, Hörspiel, Online-Kurs, Aufnahme, gedruckte Form, Recherche-Report, Werk-Archiv, Erfahrungsbericht o. ä.

Was bedeutet Laufzeit?

Die Zeit, die Sie für die im Antrag umschriebene Arbeit an Ihrem Vorhaben einplanen sowie ggf. den geplanten Termin für die Präsentation.

Wie ausführlich soll ich mein Vorhaben beschreiben?

Bitte stellen Sie Ihr Vorhaben und die geplante Umsetzung knapp und präzise dar (max. 1.500 Zeichen). Bitte beachten Sie, dass alle relevanten Informationen in diesem Feld stehen sollten. Laden Sie bitte keine ausführlichen Projektkonzepte oder erläuternden Informationen zum Vorhaben bei der Uploadmöglichkeit für die Arbeitsproben hoch.

Sind Arbeitsproben erforderlich?

Arbeitsproben sind nicht verpflichtend. Sie haben aber die Möglichkeit, für Arbeitsproben einen Link (und ggf. ein Passwort einzutragen und/oder eine max. 5 MB große PDF-Datei hochzuladen.

Kosten/Finanzierung des Vorhabens

Was sind Personalkosten? Was gilt als Sachkosten? Was ist bei der Erläuterung anzugeben?

  • Personalkosten sind die Honorierung Ihrer Arbeit oder der Arbeit von anderen am Vorhaben Beteiligten. Die Förderung durch den Hilfsfonds ist schwerpunktmäßig für künstlerische Honorare gedacht.
  • Der prozentuale Anteil der Sachkosten an der Antragssumme sollte max. 25 % betragen. Als Sachkosten gelten z. B. Materialkosten oder Herstellungskosten.
  • Bei der Erläuterung schlüsseln Sie die Kosten bitte nachvollziehbar auf (bei den Personalkosten z. B. durch Angabe der Tätigkeit, der Arbeitszeit, der Person und des Honorars; für Empfehlungen zur Berechnung von Honoraren s. u.). Wenn Sie sich bei der Bemessung der Honorare unsicher sind, geben die Empfehlungen der unterschiedlichen Dachverbände eine gute Orientierung. Die angegebenen Tages- oder Wochensätze können für alle künstlerischen Sparten als Anhaltspunkt dienen. Beispielhaft genannt seien: Bundesverband Freie Darstellende Künste, Deutsche Orchestervereinigung

Können sämtliche in meinem Antrag angegebenen Kosten für die Honorierung meiner eigenen Arbeit sein?

Ja. Wir möchten Künstler*innen ermöglichen weiterzuarbeiten, ihre Arbeit sichtbar zu machen und dafür auch entsprechend bezahlt zu werden. Bitte schlüsseln Sie bei der Angabe des Honorars Ihre Tätigkeiten und die Arbeitszeit entsprechen auf.

Für die Umsetzung meines Projekts möchte ich nicht-künstlerische Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Ist es möglich, diese von der Förderung zu zahlen?

Ja. Bitte beachten Sie allerdings, dass die Förderung in erster Linie für künstlerische Honorare vorgesehen ist.

Kann ich Kosten angeben, die ausdrücklich nicht jetzt, sondern erst entstehen, wenn die aktuellen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie vorüber sind?

Nein. Die Förderung gilt für Kosten, die in dieser Übergangszeit entstehen.

Die Aufführung/Ausstellung meines Projekts wurde aufgrund der aktuellen Situation abgesagt und auf einen noch nicht terminierten späteren Zeitpunkt verschoben. Dadurch werden neue Kosten entstehen, z. B. für die Wiederaufnahme von Proben und Aufführungsgagen. Kann ich dafür Unterstützung beantragen?

Nein, diese erste Förderrunde gilt für Kosten, die bei der Arbeit an bzw. der Präsentation von Projekten in der Übergangszeit entstehen. Alle beteiligten Stiftungen haben die Problematik von neu entstehenden Kosten durch zeitliche Verschiebungen von Projekten im Blick und haben vor, auch hier zu unterstützen. Sprechen Sie die Stiftung(en), von denen Sie gefördert wurden, gerne direkt an. 

Wichtige Hinweise zum Ausfüllen des Antrags

  • Die Antragstellung ist ausschließlich online möglich. (Der Link war vom 25. Juni bis zum 30. Juni um 18 Uhr freigeschaltet).
  • Bei älteren Browsern kann es zu Problemen beim Ausfüllen bzw. Versenden des Antragsformulars kommen. Bitte stellen Sie daher sicher, dass Sie den Antrag so frühzeitig ausfüllen, dass Sie ggf. noch genug Zeit haben, das Formular an einem anderen Endgerät oder in einem neueren Browser auszufüllen und abzuschicken.
  • Der Link wird am 30. Juni um 18 Uhr geschlossen. Noch offene Antragsformulare, die nach 18 Uhr eintreffen, werden nicht berücksichtigt.
  • Es ist nicht möglich, das Dokument zwischenzuspeichern. Daher empfehlen wir, die erforderlichen Unterlagen zum Ausfüllen des Formulars bereitzuhalten.
  • Im Nachhinein per E-Mail gesendete Ergänzungen oder Korrekturen können nicht berücksichtigt werden.
  • Die letzte Seite des Antrags ist eine Zusammenfassung Ihrer Angaben. Wenn Sie den Antrag für sich dokumentieren möchten, empfehlen wir Ihnen, die Zusammenfassung zu fotografieren oder einen Screenshot davon zu machen.