Stockholm Syndrome

01.03.2018, 19:00

Die Gruppenausstellung »Stockholm Syndrome« im Kunstverein Harburger Bahnhof widmet sich dem gleichnamigen psychologischen Phänomen, bei dem Opfer eine emotionale Bindung zu ihren Tätern aufbauen. Die in der Ausstellung mitwirkenden Künstlerinnen Lisa Bergmann, Alina Schmuch, das Kollektiv titre provisoire und Anna Witt, beschäftigen sich in ihren Videoarbeiten mit der Frage, wie auf Verführung und Manipulation basierende Mechanismen sich in unsere Formen von Arbeit, Gemeinschaft und Architektur einschreiben. 

Sie nehmen die Einübung gesellschaftlicher Rollen an der Schnittstelle von Individuum und Kollektiv zum Ausgangspunkt. Welche Formen der Verführung, welche psychologischen und gruppendynamischen Prozesse, aber auch welche Arten der Aktivierung und Teilhabe stehen im Zentrum immer schon per se politischer Gemeinschaft? Mit welchen ästhetischen und sozialen Setzungen durchdringen sie die verschiedenen Bereiche unseres täglichen Lebens?

Termine: Freitag, 2. März bis Sonntag, 13. Mai, 

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 14.00-18.00 Uhr

Eröffnung: Donnerstag, 1. März, 19.00 Uhr

Ort: Kunstverein Harburger Bahnhof, im Bahnhof über Gleis 3 und 4, Hannoversche Straße 85, 21079 Hamburg

Foto © Anna Witt und Galerie Tanja Wagner