• Gewinner*innen, Sonderpreisträger*innen, Preisgeber*innen und Jury des Stadtteilkulturpreises 2022 mit Senator © Miguel Ferraz

  • Die Gewinner des Hamburger Stadtteilkulturpreises 2021 © Miguel Ferraz

  • Sonja Engler von der Zinnschmelze mit dem Hamburger Stadtteilkulturpreis 2020

  • Hamburger Stadtteilkulturpreis 2019

Hamburger Stadtteilkulturpreis 2022

In der hanseatischen Materialverwaltung im Oberhafen wurde am 05. April der HAMBURGER STADTTEILKULTURPREIS für das Jahr 2022 verliehen. Ausgezeichnet wurde das nachbarschaftliche Projekt »Start a Revolution: Get to know your Neighbour!« des in Rothenburgsort ansässigen Mikropol e.V. Der Mikropol e.V. ist seit 2019 in einem ehemaligen Toilettenhäuschen auf einer Verkehrsinsel am Stadtteileingang ansässig. Anlass der Gründung war der ersatzlose Abriss des bisherigen Stadtteilzentrums in Rothenburgsort. Mit der Umbaumaßnahme von dem einstigen Toilettenhaus zu einem Probenraum, einer Tauschbibliothek und einem erweiterten Wohnzimmer wurde wieder ein Raum für alle geschaffen. Die Vernetzung der Nachbar*innen wird mit dem Projekt gestärkt und der Mikropol e.V. verfügt über ein weitreichendes Programm von Mikrokino über Kaffetrinken bis hin zu Ausstellungen- und das alles auf nur 52qm. Das langfristige Ziel des Mikropols ist es in Zukunft wieder ein großes Stadtteilzentrum in Rothenburgsort zu eröffnen. Die Gewinner*innen wurden aus einer Vorauswahl von 10 Projekten der Preisstifter*innen von einer unabhängigen Jury bestehend aus Hella Schwemer-Martienßen (ehemals Stiftung Hamburger öffentliche Bücherhallen), Caroline Sassmannshausen (Klaus und Lore Rating Stiftung) und Jennifer Tharr (Bundesverband Soziokultur) gewählt.

Preisstifter*innen sind die Hamburgische Kulturstiftung, die Gabriele Fink Stiftung, die Patriotische Gesellschaft von 1765 und die Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Die Alfred Toepfer Stiftung F. V. S. unterstützt die Umsetzung. STADTKULTUR HAMBURG ist für die Organisation und Durchführung des Wettbewerbs zuständig. Der Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda hat im Rahmen einer feierlichen Zeremonie den mit 10.000 Euro dotierten Preis an die Gewinner*innen übergeben.

Zusätzlich zu dem größten Preis der Stadtteilkultur wurden in diesem Jahr noch drei Sonderpreise für herausragendes Wirken in der Hamburger Stadtteilkultur vergeben. Die Empfänger sind: Stephanie Grau und Felicia Grau vom Theater Zeppelin und dem HoheLuftschiff, Bernd Haß aus dem Goldbekhaus und Clemens Hoffmann-Kahre aus der MOTTE. Die Sonderpreise sind jeweils mit 1.000 Euro ausgestattet.

Bisherige Preisträger:

  • »Dulsberg Late Night« (2021)
  • »Unantastbar. Grundrechte – Greif zu!« (2020)
  • »Jenkitos – Junges Theater Jenfeld« (2019)
  • »37FÜNF° – Heimat – Flucht – Zusammenleben« (2018)
  • »ALTONA MACHT AUF!« (2017)
  • »Welcome Music Session« (2016)
  • »Klassentausch« (2015)
  • »48h Wilhelmsburg« (2014)
  • »Moby Dick« (2011)
  • »Klotz im Park« (2010)
  • »East Side Story« (2009)
  • »HipHop Academy Hamburg« (2008)
  • »Windprojekt« (2007)
  • »Land der Farben« (2006)
  • »Williams@Wilhelmsburg« (2005)
  • »Dulsberger HerbstLESE« (2004)
  • »Faszination Wasser« (2003)
  • »Pauli Passion« (2002)