Werden Sie Stifter*in!

Die Hamburgische Kulturstiftung bietet Dienstleistungen für Förder*innen, Stifter*innen, Unternehmen sowie anderen selbständigen und unselbständigen Stiftungen an. Der Staat belohnt stifterisches Engagement mit besonderen Steuervorteilen, die nur für Stiftungen gelten. Stiften ist nicht Spenden. Während eine Spende immer zeitnah eingesetzt werden muss, wird beim Stiften das übertragene Kapital langfristig angelegt. Lediglich die Erträge werden für die kulturelle Arbeit eingesetzt. Somit sichern Sie als Stifter*in eine kontinuierliche Förderung weit über die eigene Zeit hinaus.

Stifter*in bei der Hamburgischen Kulturstiftung können alle werden, die ihr Vermögen oder Teile davon der Kulturstiftung übertragen, um zeitgenössische Kunst und Kultur in Hamburg und insbesondere den künstlerischen Nachwuchs zu fördern. Unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung sind bis dato neun unselbständige Stiftungen (davon vier Verbrauchsstiftungen), eine selbständige Stiftung, vier Stiftungsfonds und zwei Vermächtnisse mit einem Gesamtvolumen von rund 3,5 Millionen Euro errichtet worden.

Sie überlegen, eine Stiftung zu gründen? Ob Kultur, Bildung oder auch Soziales oder Sport – unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung haben Sie die Möglichkeit, sich als Stifter*in in einem von Ihnen bestimmten Umfang für Ihr persönliches Anliegen zu engagieren und sich so nachhaltig für unsere Gesellschaft einzubringen.

Ihre Vorteile

  • Von der Wahl der Stiftungsform über die Festlegung des Stiftungszwecks bis zum Stiftungsgeschäft – mit einem Team aus erfahrenen Juristen*innen, Steuerberater*innen und weiteren Experten*innen stehen wir Ihnen bei der Umsetzung Ihrer Idee zur Seite und erledigen alle Verwaltungsaufgaben (Korrespondenz mit Finanzamt und Stiftungsaufsicht, Erstellung von Werbemitteln u. a.) sowie die professionelle Vermögensanlage für Sie.
  • Alle Stiftungen unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung sind Schenkungs- und Erbschaftssteuerfrei. Für den/die Stifter*in gilt nach § 10 b Einkommenssteuergesetz, dass er bis zu 1 Mio. Euro (ein Stifterehepaar bis zu 2 Mio. Euro) alle zehn Jahre bzw. auf bis zu zehn Jahre verteilt vom Gesamtbetrag der Einkünfte als Sonderausgaben geltend machen kann. Lediglich für Verbrauchsstiftungen gilt, dass deren Ausstattung wie eine gewöhnliche Spende behandelt wird. Die Stiftung selbst zahlt auf die Erträge aus der Vermögensverwaltung keine Steuern. Die Erträge kommen daher komplett dem gewählten gemeinnützigen Zweck zugute.

Welches Stiftungsmodell passt zu Ihnen?

  • Unterstützen leicht gemacht! Eine Zustiftung ist die einfachste Art, Mäzen*in zu werden. Das übertragene Vermögen geht direkt in das Kapital der Hamburgischen Kulturstiftung, wird dauerhaft angelegt und die Erträge fließen in Projekte der Stiftung. 
  • Auch mit kleinem Kapital Großes bewegen! Mit einem Stiftungsfonds geht Ihre Zuwendung – wie auch bei der Zustiftung – in das Kapital der Hamburgischen Kulturstiftung. Die Besonderheit: Sie können dem Fonds Ihren Namen geben und individuell festlegen, für welchen Zweck die jährlichen Erträge verwendet werden. Möglich ist auch ein Verbrauchsfonds, bei dem die Mittel in einem von Ihnen festgelegten Zeitraum vollständig für den von Ihnen bestimmten Zweck verwendet werden. In beiden Fällen wird der Fonds als Sondervermögen geführt, bedarf jedoch keiner eigenen rechtlichen Organisation.
  • Ideen verwirklichen in einer eigenen Stiftung! Eine Treuhandstiftung ist empfehlenswert, wenn ein größeres Vermögen mit dauerhafter Wirkung eingebracht werden soll. Sie legen Namen, Stiftungszweck und Vorstand in einer eigenen Satzung fest und entscheiden mit dem Vorstand, welche Projekte aus den Erträgen gefördert werden. Die Verwaltung übernimmt die Hamburgische Kulturstiftung als Treuhänderin.
  • Großzügigkeit ad hoc! Bei einer Verbrauchsstiftung wird das Vermögen in einem von Ihnen bestimmten Zeitraum verbraucht. Ihr gestifteter Beitrag kommt somit direkt einem gemeinnützigen, von Ihnen festgelegten Zweck zugute.
  • Ein bleibendes Zeichen setzen! Mit einem Vermächtnis (bzw. Nachlass) stellen Sie sicher, dass Ihr Vermögen auf Dauer Gutes bewirkt. Die Hamburgische Kulturstiftung steht dafür ein, dass Ihre testamentarischen Wünsche verlässlich umgesetzt werden.

Wer stiftet, schafft bleibende Werte für die Gesellschaft. Werden auch Sie Stifter*in! Wir beraten Sie gern.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Gesa Engelschall
E-Mail: info(at)kulturstiftung-hh.de
Tel.: 040 339099