Freundeskreisveranstaltung: William Forsythe, Ioannis Mandafounis und die Dresden Frankfurt Dance Company
Kampnagel
Am 4. Dezember möchten wir mit Ihnen zur Tanzpremiere von Forsythe und Mandafounis auf Kampnagel gehen: Ein Doppelabend, der die künstlerische Begegnung des renommierten Choreografen William Forsythe, Gründer der Dresden Frankfurt Dance Company (ehemals The Forsythe Company), und Ioannis Mandafounis, seinem Nachfolger und neuen künstlerischen Leiter des Tanzensembles, feiert. Vorab gibt uns Kampnagel-Intendantin Amelie Deuflhard eine Einführung. Für den Tanzabend auf Kampnagel melden Sie sich bitte bis zum 18. November bei uns an. Wir haben ein Kartenkontingent bester Plätze für Sie reserviert, ein Ticket kostet 44 Euro. Bitte verwenden Sie für die Überweisung folgendes Konto: Hamburgische Kulturstiftung, IBAN DE20 2004 0000 0113 6225 02
An dem Doppelabend kommen William Forsythe, Gründer der Dresden Frankfurt Dance Company (ehemals The Forsythe Company), und Ioannis Mandafounis, sein Nachfolger und neuer künstlerischer Leiter des Tanzensembles, zusammen. Forsythe gehört zu den wichtigsten und einflussreichsten Choreograf:innen des späten 20. Jahrhunderts. Mit seinem kreativen Umgang mit der Ballett-Tradition hat er dem Tanz völlig neue Wege eröffnet, die zuvor kaum vorstellbar waren.
In UNDERTAINMENT schafft Forsythe aus einem improvisatorischen Baukasten eine eigene Struktur, die nichts anderes repräsentieren will, sondern allein für sich steht und genau darin ihren Reiz entfaltet. Wie in einem Kaleidoskop entstehen immer wieder neue Muster: klar gerahmt, aber voller Überraschungen und Wendungen.
Außerdem entwickelt Ioannis Mandafounis, der neue künstlerische Leiter der Dresden Frankfurt Dance Company (ehemals The Forsythe Company) in LISA eine Bühne voller Möglichkeiten. Die Tänzer:innen wählen während der Aufführung spontan den Zeitpunkt ihres Auf- und Abtritts. Durch diesen spontanen Wechsel entstehen fortlaufend neue Dynamiken.
Seit 2010 schafft es die »Lange Nacht junger Literatur und Musik« Jahr für Jahr die aufregendsten Stimmen der jungen deutschsprachigen Literatur auf zwei Bühnen in Clubatmosphäre zu versammeln. Der formal wie inhaltlich weite Bogen spannt sich dabei von Lesebühnenperfomance und Lyrik über Kurzprosa und Romane bis hin zu dramatischen Werken. In diesem Jahr sind unter anderem die Autor:innen Verena Keßler, Ozan Zakariya Keskinkılıç, Dara Brexendorf, Kaleb Erdmann Dita Zipfel und Julius Fischer. Musikalischer Gast ist Fritzi Ernst (Ex-Schnipo Schranke).
Wie jedes Jahr besuchen wir die HAM.LIT mit unseren Freundeskreismitgliedern. Weil die Veranstaltung sehr beliebt und schnell ausverkauft ist, haben wir bereits Karten reserviert und schicken ihnen rechtzeitig eine Einladung per E-Mail.
Gefördert durch den Berit und Rainer Baumgarten Stiftungsfonds unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung.
Am Sonntag, den 22. März um 12 Uhr treffen wir uns am Tag der »Open Studios« mit Dieter Söngen vom Frappant e.V. sowie den durch den Susanne und Michael Liebelt Stiftungsfonds geförderten Frappant-Atelierstipendiatinnen Martha Szymkowiak und Eda Aslan, die uns durch ihre Ateliers in der ehemaligen Viktoria-Kaserne führen.
Zu den OPEN STUDIOS 2026 der fux Genossenschaft öffnen über 60 in der ehemaligen Viktoria-Kaserne ansässige Kunst- und Kulturschaffende ihre Ateliers und geben Einblicke in Arbeiten aus Kunst, Film, Fotografie, Illustration und Mode. Neben Hausführungen sind auch die Frappant Galerie sowie die Siebdruckwerkstatt geöffnet. Ein Filmprogramm in den »fux Lichtspielen« und Verpflegung durch die »cantina fux & ganz« runden den Tag ab.
Durch den Susanne und Michael Liebelt Stiftungsfonds unter ihrem Dach vergibt die Hamburgische Kulturstiftung in dem Gebäude gemeinsam mit dem Frappant e.V. zwei Atelierstipendien, um angehende bildende Künstler:innen beim Einstieg in die freie Kunst zu unterstützen. Auch die beiden aktuellen Stipendiatinnen Eda Aslan und Martha Szymkowiak werden ihre Ateliers öffnen.
Am Freitag, den 27. März um 17 Uhr laden wir Sie herzlich zur ersten institutionellen Einzelausstellung von Daniel Hopp im Kunsthaus ein. Noch vor der Vernissage haben Sie die Gelegenheit, die Ausstellung in einer exklusiven Führung mit der künstlerischen Leitung Anna Nowak und dem Künstler kennenzulernen.
Mit »Fictional Healing« zeigt Daniel Hopp eine mehrteilige Filminstallation, die gemeinsam mit suchterkrankten Menschen entsteht. Aus Gesprächen in Berlin, Hamburg und München entwickeln sich dokumentarische und fiktionale Szenen, die gängige Vorurteile hinterfragen und neue Bilder von Fürsorge zeigen. Bahnhöfe oder öffentliche Plätze sind Orte, an denen gesellschaftliche Brüche besonders sichtbar werden. Suchterkrankungen, Obdachlosigkeit und akute Überlebensstrategien treffen hier auf urbane Mobilität, Konsum, Kunst und Kultur. Genau an solchen Kristallisationspunkten setzt Daniel Hopps Arbeit an und verbindet künstlerische Praxis und soziale Teilhabe miteinander.
Am 12. Mai bringt das selbstorganisierte Kammerorchester »ensemble reflektor« in seinem Konzert »Lichtspielscene« in der Halle 424 im Oberhafen klassische Orchesterklänge, Popkultur und Social-Media-Phänomene zusammen, um die Widersprüche, Ängste und Überflüsse der digitalen Welt widerzuspiegeln. Wir schicken Ihnen rechtzeitig eine Einladung.