Seit 2010 schafft es die »Lange Nacht junger Literatur und Musik« Jahr für Jahr die aufregendsten Stimmen der jungen deutschsprachigen Literatur auf zwei Bühnen in Clubatmosphäre zu versammeln. Der formal wie inhaltlich weite Bogen spannt sich dabei von Lesebühnenperfomance und Lyrik über Kurzprosa und Romane bis hin zu dramatischen Werken. In diesem Jahr sind unter anderem die Autor:innen Verena Keßler, Ozan Zakariya Keskinkılıç, Hengameh Yaghoobifarah, Dita Zipfel und Julius Fischer. Musikalischer Gast ist Fritzi Ernst (Ex-Schnipo Schranke).
Wie jedes Jahr besuchen wir die HAM.LIT mit unseren Freundeskreismitgliedern. Weil die Veranstaltung sehr beliebt und schnell ausverkauft ist, haben wir bereits Karten reserviert und schicken ihnen rechtzeitig eine Einladung per E-Mail.
Gefördert durch den Berit und Rainer Baumgarten Stiftungsfonds unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung.
In »Ātmæn« verknüpft der tamilische Choreograf Anand Dhanakoti das deutsche Wort »Atmen« mit dem Sanskrit-Begriff »Ātman«, der nicht nur Atem, sondern auch Seele und körperliche Erinnerungen meint. Für die Künstler:innen in Dhanakotis internationalem Team ist verschmutzte Luft in den Städten ihrer Herkunftsländer alltägliche Normalität; diese Körper-Erinnerungen sowie Atemrituale aus Yoga und Kalaripayattu bilden den Ausgangspunkt einer künstlerischen Spurensuche. Aus dekolonialer Perspektive richtet sich der Blick auf das Recht auf saubere Luft und das ökologische Ungleichgewicht durch ausgelagerte Industrien im globalen Süden.
Mit [GN-z33/6°] verbindet der Choreograf BENSON A’KUYIE afrofuturistische Imagination mit der körperlichen Erforschung von Wut, Identität und Heilung. Ausgehend von der Kraft der Zahl 33 – einer »Meisterzahl«, der in der Numerologie nährende und transformierende Energie zugeschrieben wird – untersucht A’KUYIE Schwarze, queere Körper, die aus der weißen Perspektive beständig als »anders« markiert werden. Die Performance verwandelt Erfahrungen von Isolation, Entfremdung und aufgestauter Wut in ein intensives rituelles Bewegungsfeld, in dem Tanz, Stimme und Erinnerung ineinandergreifen.
In »Ātmæn« verknüpft der tamilische Choreograf Anand Dhanakoti das deutsche Wort »Atmen« mit dem Sanskrit-Begriff »Ātman«, der nicht nur Atem, sondern auch Seele und körperliche Erinnerungen meint. Für die Künstler:innen in Dhanakotis internationalem Team ist verschmutzte Luft in den Städten ihrer Herkunftsländer alltägliche Normalität; diese Körper-Erinnerungen sowie Atemrituale aus Yoga und Kalaripayattu bilden den Ausgangspunkt einer künstlerischen Spurensuche. Aus dekolonialer Perspektive richtet sich der Blick auf das Recht auf saubere Luft und das ökologische Ungleichgewicht durch ausgelagerte Industrien im globalen Süden.
Mit [GN-z33/6°] verbindet der Choreograf BENSON A’KUYIE afrofuturistische Imagination mit der körperlichen Erforschung von Wut, Identität und Heilung. Ausgehend von der Kraft der Zahl 33 – einer »Meisterzahl«, der in der Numerologie nährende und transformierende Energie zugeschrieben wird – untersucht A’KUYIE Schwarze, queere Körper, die aus der weißen Perspektive beständig als »anders« markiert werden. Die Performance verwandelt Erfahrungen von Isolation, Entfremdung und aufgestauter Wut in ein intensives rituelles Bewegungsfeld, in dem Tanz, Stimme und Erinnerung ineinandergreifen.
Das Tanzstück geht von der grundlegenden Frage aus: »Was bedeutet es, heute Mensch zu sein?« Die koreanischen Tänzerinnen Yunseo Sunny Choi und Hyunjin Lee entfalten ihre persönlichen Erfahrungen durch die Interaktion mit von KI erzeugten halluzinatorischen Bildern. In einer Welt, in der Künstliche Intelligenz grundlegende Fragen nach dem Wert und der Rolle des Menschen aufwirft, erforschen sie die Beziehung zwischen dem menschlich-performativen Selbst und dem virtuellen Selbst.
Das Tanzstück geht von der grundlegenden Frage aus: »Was bedeutet es, heute Mensch zu sein?« Die koreanischen Tänzerinnen Yunseo Sunny Choi und Hyunjin Lee entfalten ihre persönlichen Erfahrungen durch die Interaktion mit von KI erzeugten halluzinatorischen Bildern. In einer Welt, in der Künstliche Intelligenz grundlegende Fragen nach dem Wert und der Rolle des Menschen aufwirft, erforschen sie die Beziehung zwischen dem menschlich-performativen Selbst und dem virtuellen Selbst.
In der Performance erforschen das »bright future kollektiv«, das inklusive Ensemble des Klabauter Theaters und Hamburger Schüler:innen, welche Wesen aus unseren gesellschaftlichen Krisen hervortreten. Welche Monster erschaffen wir und wer wird zum Monster gemacht? Aus Mythen und Märchen von Ovid bis Grimm entsteht eine installative, partizipative Performance, die Grenzen neu befragt und den Blick auf das vermeintlich Gefährliche verschiebt. Im Zentrum öffnet sich eine aufklappbare Unterwelt: ein Raum des Spiels, der Begegnung und der Rückeroberung verdrängter innerer Welten.
Gefördert durch den Berit und Rainer Baumgarten Stiftungsfonds unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung.
In der Performance erforschen das »bright future kollektiv«, das inklusive Ensemble des Klabauter Theaters und Hamburger Schüler:innen, welche Wesen aus unseren gesellschaftlichen Krisen hervortreten. Welche Monster erschaffen wir und wer wird zum Monster gemacht? Aus Mythen und Märchen von Ovid bis Grimm entsteht eine installative, partizipative Performance, die Grenzen neu befragt und den Blick auf das vermeintlich Gefährliche verschiebt. Im Zentrum öffnet sich eine aufklappbare Unterwelt: ein Raum des Spiels, der Begegnung und der Rückeroberung verdrängter innerer Welten.
Gefördert durch den Berit und Rainer Baumgarten Stiftungsfonds unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung.
In der Performance erforschen das »bright future kollektiv«, das inklusive Ensemble des Klabauter Theaters und Hamburger Schüler:innen, welche Wesen aus unseren gesellschaftlichen Krisen hervortreten. Welche Monster erschaffen wir und wer wird zum Monster gemacht? Aus Mythen und Märchen von Ovid bis Grimm entsteht eine installative, partizipative Performance, die Grenzen neu befragt und den Blick auf das vermeintlich Gefährliche verschiebt. Im Zentrum öffnet sich eine aufklappbare Unterwelt: ein Raum des Spiels, der Begegnung und der Rückeroberung verdrängter innerer Welten.
Gefördert durch den Berit und Rainer Baumgarten Stiftungsfonds unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung.
In der Performance erforschen das »bright future kollektiv«, das inklusive Ensemble des Klabauter Theaters und Hamburger Schüler:innen, welche Wesen aus unseren gesellschaftlichen Krisen hervortreten. Welche Monster erschaffen wir und wer wird zum Monster gemacht? Aus Mythen und Märchen von Ovid bis Grimm entsteht eine installative, partizipative Performance, die Grenzen neu befragt und den Blick auf das vermeintlich Gefährliche verschiebt. Im Zentrum öffnet sich eine aufklappbare Unterwelt: ein Raum des Spiels, der Begegnung und der Rückeroberung verdrängter innerer Welten.
Gefördert durch den Berit und Rainer Baumgarten Stiftungsfonds unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung.