Die ortsspezifische Installation von Mark Morris wurde für die Ausstellung »Fire. From the Cosmos to the Commons« der Stadtkuratorin Joanna Warsza konzipiert, die Feuer als zugleich zerstörerische, transformierende und regenerierende Kraft thematisiert. »Chain Reaction« rekonstruiert die Säulen der ehemaligen St.-Nikolai-Kirche, die im Zweiten Weltkrieg zusammen mit einem Großteil des Kirchenschiffs zerstört wurden und greift so die durch Feuer verursachte Zerstörung sowie Möglichkeiten von Reparatur und Erneuerung symbolisch auf. Gleichzeitig knüpft das Projekt an Alfred Nobels Entdeckung und den Einsatz des Dynamits an und zeigt, wie historische Kettenreaktionen bis in unsere Gegenwart hineinwirken.
In ihrer Ausstellung beschäftigt Julia Schulze Darup sich mit transgenerationalen Prozessen in Familiensystemen, verbunden mit Fragen zu genetischer Vererbung. Sie hinterfragt, welche Lasten getragen, welche Verbindungen gehalten und welche Strukturen neu gedacht werden müssen. An der Schnittstelle von Skulptur und Installation schafft sie Beziehungen zwischen Körpern, Materialien und sozialen Strukturen und legt durch die Kombination von Keramik und Textil tradierte Zuschreibungen von Stärke und Verletzlichkeit, Härte und Weichheit offen.
Das neue Format des feministischen Musiktheaterkollektivs »staatsoper24« ist ein Tool für eine neue Art der Partitur von zeitgenössischen, musiktheatralen Stücken. Dabei werden Stückentwicklungen der freien Szene in einer neuen, adaptiven und flexiblen Partiturform notiert, auf deren Grundlage auch Opernhäuser die Stücke als eigenen Prozess wiederholen können. Das LAB lädt danach mit verschiedenen Menschen aus der Praxis (u. a. Martin Mutschler, Kerstin Steeb, Keith Stonum) zum gemeinsamen kritischen Weiterdenken ein.
Die multidisziplinäre Künstlerin Killari Isidora Soto Frias erforscht in ihrer Performance die Konzepte von Migration, Identität und Bewegung durch die Metapher der Wellen. In ihrer Arbeit verbindet sie zeitgenössischen Tanz mit audiovisuellen Elementen und lädt das Publikum ein, über die ständige Veränderung und die Spuren, die wir auf unseren Wegen hinterlassen, nachzudenken.
In der vierten Edition der partizipativen Performance verfilmen Rosanna Graf und Jonathan Penca eine nächtliche Wanderung als B-Horror-Movie über Natur, Widerstand und menschliche Eingriffe in die Landschaft. Inspiriert von Revenge-of-Nature-Filmen der 1970er-Jahre und Dark Ecology treffen Reporter:innen, Kröten, Bürokrat:innen und mysteriöse Wesen aufeinander. Das Publikum ist Teil des Films. Die Teilnehmer:innen werden um 20.15 Uhr am Dammtor mit einem Shuttle-Bus abgeholt und gegen 00.30 Uhr wieder dort abgesetzt.
Das Tanzstück bringt als Teil des Formats »Limited Edition« vier Tänzer:innen zusammen, die einen gemeinsamen Ursprung teilen und doch unterschiedlichen Perspektiven einbringen. Dabei werden emotionale Intensität, Nähe und Reibung durch Krump und Hip-Hop körperlich sichtbar. Das Stück erforscht, wie Freundschaften, Beziehungen und Identitäten durch Eigen- und Fremdwahrnehmung geformt werden und gleichzeitig immer subjektiv bleiben. P.O.V. erzählt von Missverständnissen, Verbindung und dem Versuch, einander wirklich zu sehen.
Die ortsspezifische Installation von Mark Morris wurde für die Ausstellung »Fire. From the Cosmos to the Commons« der Stadtkuratorin Joanna Warsza konzipiert, die Feuer als zugleich zerstörerische, transformierende und regenerierende Kraft thematisiert. »Chain Reaction« rekonstruiert die Säulen der ehemaligen St.-Nikolai-Kirche, die im Zweiten Weltkrieg zusammen mit einem Großteil des Kirchenschiffs zerstört wurden und greift so die durch Feuer verursachte Zerstörung sowie Möglichkeiten von Reparatur und Erneuerung symbolisch auf. Gleichzeitig knüpft das Projekt an Alfred Nobels Entdeckung und den Einsatz des Dynamits an und zeigt, wie historische Kettenreaktionen bis in unsere Gegenwart hineinwirken.
In ihrer Ausstellung beschäftigt Julia Schulze Darup sich mit transgenerationalen Prozessen in Familiensystemen, verbunden mit Fragen zu genetischer Vererbung. Sie hinterfragt, welche Lasten getragen, welche Verbindungen gehalten und welche Strukturen neu gedacht werden müssen. An der Schnittstelle von Skulptur und Installation schafft sie Beziehungen zwischen Körpern, Materialien und sozialen Strukturen und legt durch die Kombination von Keramik und Textil tradierte Zuschreibungen von Stärke und Verletzlichkeit, Härte und Weichheit offen.
Stimme X Festival für zeitgenössisches Musiktheater
verschiedene Orte in Hamburg
Unter dem Titel »play, provoke, eXplore« veranstaltet die Musiktheater-Initiative Stimme X e.V. zum dritten Mal ein Festival für zeitgenössisches Musiktheater. Ziel des Stimme X Festivals ist es, zeitgenössisches Musiktheater in seiner Vielfalt und Bandbreite zu präsentieren und zugänglicher zu machen. Deshalb gibt es erstmals auch die Ticket-Preis-Option »give what you can«, die allen Menschen den Eintritt ermöglichen soll.
Ping Pong im Mikropol: Das Geheimnis der Berglinge
Mikropol e.V.
Gemeinsam macht ihr euch auf die Suche nach dem Geheimnis der Berglinge. Teil der kleinen Schnitzeljagd ist das MachMit Märchentheater, das euch zu einer Theaterszene mit Musik, Bewegung und Tanz einlädt. Anschließend macht ihr euch mit der Hilfe von Maren Amini auf die Suche nach den versteckten Berglingen. Jeder Bergling hat eine spannende Aufgabe für euch, die ihr mit Hilfe von Maren und ihrem Buch »Die Berglinge« beantworten könnt. Am Ende bekommt einen offiziellen »Bergling-Expert:innen-Ausweis« geschenkt.
Die Veranstaltung ist Teil des Comic-Programms »Ping Pong«, das für Ausprobieren, Dialog und Offenheit steht: Künstler:innen können Neues wagen und das Publikum wird eingeladen, Comics neu zu entdecken. In sechs Veranstaltungen mit Fokus auf interdisziplinäre Zusammenarbeit im Mikropol in Rothenburgsort trifft Comic auf Theater, Klang, Bewegung, Literatur und Film.