Juni

04.06.
© Juha Hansen

Fringify

Verschiedene Orte in Hamburg

Das Festival »Fringify – Independent Arts Festival Hamburg« (von »fringe«: Randgebiete, Grenzen) ist eine Plattform für experimentelle Kunst und unabhängiges Theater. An verschiedenen Orten in Hamburg zeigt das Festival Arbeiten, die Konventionen hinterfragen, Disziplinen verbinden und sich mit ästhetischen, politischen und sozialen Marginalitäten auseinandersetzen. Hamburger Produktionen treffen auf regionale und internationale Gastbeiträge und eröffnen Räume für Begegnung, Widerstand und gemeinsame Reflexion.

Gefördert durch die reguläre Projektförderung und eine Projektspende der Claussen-Simon-Stiftung.

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© Juan Ricaurte-Riveros, Plata o Plomo, 2026, Filmstill

Ag47 õ Pb82 • Silver or Lead • Plata o Plomo

Kunstverein Harburger Bahnhof

Juan Ricaurte-Riveros’ erste Einzelausstellung verwandelt den Ausstellungsraum in eine dichte Installation aus Video, Sound, Skulptur und Licht. Unter dem Titel »Plata o Plomo« (Silber oder Blei) – einem Ausdruck aus dem kolumbianischen Slang der Drogenkriege – erzählt der Künstler von Gier, Macht, Gewalt und widerständigen Herzen. Die Redewendung steht sinnbildlich für historische und gegenwärtige Machtansprüche, die tiefe Spuren in Südamerika hinterlassen haben – und wirkt zugleich wie ein unheilvoller Schlachtruf einer globalen Ordnung, die auf Gewalt und dem Recht des Stärkeren basiert. 

Gefördert durch eine Projektspende der JEF – Not a Foundation.

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© Noah Holtegaard

Wir schwimmen alle im selben Wasser

HafenCity

Der performative Klangspaziergang entlang des Hamburger Hafens verbindet Wassermetaphern mit Migration und Klimadiskursen im historischen wie aktuellen Kontext. Wasser fungiert dabei als analytische und poetische Figur, als Erinnerungsträger und reale Kraft. Untersucht wird, wie Begriffe wie »Flut« oder »Welle« Wahrnehmungen prägen, indem sie Ohnmacht erzeugen und Verantwortlichkeiten verschleiern. 

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© Claudia Höhne

Der dreifache Axel – Wettbewerb des »Kurzfilm Festival Hamburg«

verschiedene Orte in Hamburg

Der Kurzfilmwettbewerb findet auch dieses Jahr wieder im Rahmen des »Internationalen Kurzfilm Festival Hamburg« statt. Das Thema diesmal ist: »Listening«. Gezeigt werden Filme, die maximal 3 Minuten lang sind. Unter dem Motto »Drei« zeigen Filmemacher:innen ihre Arbeiten. Australische Tierwelten, ein Gangstertrio in drei Teilen, der Aufstieg und Fall eines rumänischen Nachrichtensprechers oder eine dreifache Begegnung mit Hollywoodklassikern: Insgesamt 23 Filme ringen in diesem Jahr um den Preis – gestiftet von der Hamburgischen Kulturstiftung – der im Rahmen von drei Filmvorführungen vom Publikum vergeben wird.

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© Michelle Jekel

Hamburger Stadtmeisterschaften im Poetry Slam

Centralkommitee

Einmal im Jahr finden die »Hamburger Stadtmeisterschaften im Poetry Slam« statt. Bei dem viertägigen Festival entscheidet am Ende das Publikum, wer Hamburg bei den deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften in Hannover vertreten darf. Ob Lyrik oder Prosa, Politisches oder Klamauk – auf dieser Bühne ist abgesehen von Kostümen alles erlaubt, denn hier geht es nur um die Performance und das gesprochene Wort.

Gefördert durch Projektspenden der G+S Planungsgesellschaft und weiteren, die nicht genannt werden möchten.

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05.06.
© Juha Hansen

Fringify

Verschiedene Orte in Hamburg

Das Festival »Fringify – Independent Arts Festival Hamburg« (von »fringe«: Randgebiete, Grenzen) ist eine Plattform für experimentelle Kunst und unabhängiges Theater. An verschiedenen Orten in Hamburg zeigt das Festival Arbeiten, die Konventionen hinterfragen, Disziplinen verbinden und sich mit ästhetischen, politischen und sozialen Marginalitäten auseinandersetzen. Hamburger Produktionen treffen auf regionale und internationale Gastbeiträge und eröffnen Räume für Begegnung, Widerstand und gemeinsame Reflexion.

Gefördert durch die reguläre Projektförderung und eine Projektspende der Claussen-Simon-Stiftung.

Zur Veranstaltung 

© Juan Ricaurte-Riveros, Plata o Plomo, 2026, Filmstill

Ag47 õ Pb82 • Silver or Lead • Plata o Plomo

Kunstverein Harburger Bahnhof

Juan Ricaurte-Riveros’ erste Einzelausstellung verwandelt den Ausstellungsraum in eine dichte Installation aus Video, Sound, Skulptur und Licht. Unter dem Titel »Plata o Plomo« (Silber oder Blei) – einem Ausdruck aus dem kolumbianischen Slang der Drogenkriege – erzählt der Künstler von Gier, Macht, Gewalt und widerständigen Herzen. Die Redewendung steht sinnbildlich für historische und gegenwärtige Machtansprüche, die tiefe Spuren in Südamerika hinterlassen haben – und wirkt zugleich wie ein unheilvoller Schlachtruf einer globalen Ordnung, die auf Gewalt und dem Recht des Stärkeren basiert. 

Gefördert durch eine Projektspende der JEF – Not a Foundation.

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© Michelle Jekel

Hamburger Stadtmeisterschaften im Poetry Slam

Centralkommitee

Einmal im Jahr finden die »Hamburger Stadtmeisterschaften im Poetry Slam« statt. Bei dem viertägigen Festival entscheidet am Ende das Publikum, wer Hamburg bei den deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften in Hannover vertreten darf. Ob Lyrik oder Prosa, Politisches oder Klamauk – auf dieser Bühne ist abgesehen von Kostümen alles erlaubt, denn hier geht es nur um die Performance und das gesprochene Wort.

Gefördert durch Projektspenden der G+S Planungsgesellschaft und weiteren, die nicht genannt werden möchten.

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© Claudia Höhne

Der dreifache Axel – Wettbewerb des »Kurzfilm Festival Hamburg«

verschiedene Orte in Hamburg

Der Kurzfilmwettbewerb findet auch dieses Jahr wieder im Rahmen des »Internationalen Kurzfilm Festival Hamburg« statt. Das Thema diesmal ist: »Listening«. Gezeigt werden Filme, die maximal 3 Minuten lang sind. Unter dem Motto »Drei« zeigen Filmemacher:innen ihre Arbeiten. Australische Tierwelten, ein Gangstertrio in drei Teilen, der Aufstieg und Fall eines rumänischen Nachrichtensprechers oder eine dreifache Begegnung mit Hollywoodklassikern: Insgesamt 23 Filme ringen in diesem Jahr um den Preis – gestiftet von der Hamburgischen Kulturstiftung – der im Rahmen von drei Filmvorführungen vom Publikum vergeben wird.

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06.06.
© Lisa Winter

Fifty Fifty – Werkserie zu genetischer Vererbung

Galerie in der Wassermühle Trittau

In ihrer Ausstellung beschäftigt Julia Schulze Darup sich mit transgenerationalen Prozessen in Familiensystemen, verbunden mit Fragen zu genetischer Vererbung. Sie hinterfragt, welche Lasten getragen, welche Verbindungen gehalten und welche Strukturen neu gedacht werden müssen. An der Schnittstelle von Skulptur und Installation schafft sie Beziehungen zwischen Körpern, Materialien und sozialen Strukturen und legt durch die Kombination von Keramik und Textil tradierte Zuschreibungen von Stärke und Verletzlichkeit, Härte und Weichheit offen.

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